Blog zieht um

Dieses Blog zieht um – und zwar auf eigene Beine. Ihr findet „Ich einfach unterwegs“ ab sofort hier:

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Wer kommt mit? 24-Stunden-Wandern auf dem Moselsteig

Ein bisschen über den Tellerrand schauen, sich durch tolle Wanderberichte inspirieren lassen und Menschen finden, die ebenfalls wandern und bloggen… das habe ich heute mal getan und ein bisschen recherchiert. Und schwupps stieß ich auf eine spannende Aktion und bin schon wieder angefixt…

Rheinland-Pfalz Tourismus, Moselland Touristik und Ferienland Bernkastel-Kues veranstalten eine „24-Stunden-Wanderung auf dem neuen Moselsteig„. Ca 75 km in 24 Stunden… was für eine Herausforderung. Wenn ich mich an meine Rheinsteig-Etappen erinnere… da war ich nach 27 km froh, dass der Tag zu Ende war :-).

Die Hauptstrecke

Die Hauptschleife

Trotzdem muss ich gestehen, dass ich eine Teilnahme sehr spannend fände. Außerdem habe ich an dem Wochenende noch nichts vor. Ob ich es versuche und gucke, wie weit ich komme? Die Hauptstrecke hat eine Länge von 37,3 km – das sollte doch zu schaffen sein, oder? Mit ein paar Übungsläufen vorher? Kommt jemand von euch mit?

Das Streckenprofil der Hauptstrecke

Übrigens werden 21 wandernde Blogger oder auch bloggende Wanderer die Herausforderung der „24 Stunden Wanderung auf dem Moselsteig“ auf der ersten Bloggerwanderung annehmen. Für die Daheim-Bleibenden eine tolle Möglichkeit, „live“ dabei zu sein. Die Links zu den teilnehmenden Blogs findet ihr hier.

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Zu Fuß von Köln Ehrenfeld zum Bahnhof Pulheim – Immer an der Bahn lang

Drei Monate lang saß ich jeden Morgen im Regionalexpress und fuhr um kurz nach sieben von Rommerskirchen zum Bahnhof Ehrenfeld und von dort weiter zum Maarweg Center… und am Nachmittag die gleiche Strecke wieder zurück. Beim verträumten „Aus dem Fenster gucken“ wurde dabei die Idee geboren, doch einmal einen Teil der Strecke zu Fuß zu gehen. Gedacht, geplant, getan.

Die Bahntrasse im Blick

Die Bahntrasse im Blick

P1080146Ich habe mich für eine Strecke so eng wie möglich an der Bahntrasse entschieden und diese dann mit dem Planungstool Komoot ausgearbeitet. Die Strecke führte anfangs durch das Industriegebiet Köln Müngersdorf, wurde aber schon bald „idyllischer“. Ich ging durch ein kleines Waldstücke hinter dem Wohngebiet von Köln Vogelsang entlang und folgte dann dem Kölnpfad ein Stück parallel zum Militärring, bis es auf dem Freimersdorfer Weg nochmal kurz Asphalt gab. Vorbei am WDR Produktionsgelände Bocklemünd (wo ich übrigens vor Ewigkeiten mal bei Grundy Ufa für die Serie „Verbotene Liebe“ gearbeitet habe) und dem Kölner Golfclub, navigierte mit die nette Stimme der Komoot App nach Widdersdorf.

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Parallel zum Militärring auf einem Teilstück des Kölnpfades.

 

Den Kölner Stadtteil habe ich aber nur ganz kurz gestreift und schon ging’s aufs offene Feld. Hier konnte man den Blick schweifen lassen und weit voraus schauen. Herrlich. Gemeinsam mit dem Pulheimer Bach geht es schließlich nach Pulheim hinein und durch eine schmucke Wohnsiedlung zum Bahnhof.

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Eine erstaunlich abwechslungsreiche und schöne Tour. Leider durch die Autobahn A1, den Militärring und die B59 aber nicht gerade leise.

Laut der Trackaufzeichnung von Komoot war ich übrigens 2:44 Stunden unterwegs und habe in der Zeit 13,3 km zurück gelegt. Mein Garmin hatte leicht andere Werte, die seht ihr unten als Statistik. Übrigens… der Regionalexpress braucht von Ehrenfeld Bahnhof (noch mal ca. 1,2 km von meinem Startpunkt entfernt) nach Pulheim circa acht Minuten.

20150318_174101Für die Statistik:
12,2 km
2 Stunden 34 Minuten in Bewegung
8 1/2 Minuten Pause
4,7 km/h in der reinen Gehzeit
4,5 km/h inkl. Pause

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Wandern in der Gruppe… Wanderather Traumpfad

Bisher bin ich immer alleine gewandert. Zum Teil, weil ich niemanden gefunden habe, der genau dann Lust bzw. Zeit hat hat zu wandern, wenn ich es möchte, zum Teil, weil ich niemanden mit meiner Schlenderei ausbremsen wollte und zum Teil, weil ich die Zeit für mich alleine einfach genossen habe. 20141012_100850_HDRVor einiger Zeit hat mich mein Freund auf die Gruppe „Köln wandert!“ bei Xing aufmerksam gemacht. Eine Gruppe von Leuten rund um Köln, die gerne Wandern. Wer möchte, kann Wanderungen anbieten oder sich einer Gruppe anschließen. Es gibt unterschiedliche Längen und auch Gehgeschwindigkeiten, so dass mit Sicherheit für jeden etwas dabei ist. 20141012_103923 So auch für mich. Ich habe mir für den Anfang gedacht, dass die 12 km des Wanderather Traumpfades eine schöne Testlänge sind. Und so war es auch. Als „Neue“ habe ich schnell Anschluss gefunden und mich eigentlich die komplette Tour über ununterbrochen unterhalten…. außer natürlich, wenn mir die Steigungen den Atem genommen haben *g. Am Ende war ich in der Gruppe etwas schneller unterwegs als alleine, was aber kein Problem war.

20141012_111204Die Strecke bot einige schöne Ausblicke und weite Waldpassagen. Die insgesamt 304 Höhenmeter waren gleichmässig verteilt und die Naturwege führten über weite Wiesen mit toller Aussicht über bewaldete Kuppen und boten immer wieder Abwechslung.

Das Fazit für mich: Ich wandere immer noch gerne alleine, aber mit anderen macht es auch Spaß. Bei Strecken die mich interessieren, werde ich mich sicher wieder um einen Platz bemühen… und vielleicht selber mal etwas anbieten. Mal sehen. Und die Traumpfade muss ich mich auch noch mal näher angucken. Da scheint das eine oder andere schöne dabei zu sein.

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Für die Statistik:
12,3 km
2 Stunden 37 Minuten in Bewegung
30 Minuten Pause
4,7 km/h in der reinen Gehzeit
3,9 km/h inkl. Pause

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Wandern an der Neusser Erftmündung

Eine kleine Rundwanderung führte mich Anfang September an die Erftmündung und durch den südlichen Teil von Neuss bis zurück zum Yachthafen. Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Runde, die sich teilweise mit der Stecke von Neuss nach Grevenbroich überschneidet. Direkt am Yachtclub gibt es ein Cafe am Rhein… hier kann man nach getaner „Arbeit“ gemütlich eine Tasse Kaffee trinken und den Ausblick genießen.

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Leider gibt es in einigen Teilen immer noch Streckenabschnitte, die aufgrund von umgekippten Bäumen gesperrt sind. Dank meines Navigationsgerätes konnte ich diese aber ganz gut umgehen… hab dadurch allerdings auch ca. 1 km abgekürzt.

🙂 Leider war ich mit dem Löschen der Fotos von meinem Handy etwas zu schnell und habe die Infos zur Statistik „vernichtet“, bevor ich sie hier hochladen konnte… Es waren aber die üblichen 4,5 Durschnittsstundenkilometer bei ca. 11 km Strecke.

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Butterfahrt nach Fulda – On Tour mit Porno al Forno

Was soll ich sagen… ein bisschen irre muss man schon sein, wenn man sich im hohen Alter von (fast) Mitte 40 in einen kleinen Reisebus ohne Beinfreiheit zwängt und auf den Weg nach Fulda macht. Das alles nur, um dort mit 40 anderen Düsseldorfern (und einem Kölner *g) ein Auswärtskonzert von Porno al Forno besucht. Oder? Nein… verrückt sein muss man ganz und gar nicht!

Gruppe Butterfahrt PAF (c)moma artists

10665759_469906293152694_7750903789592821319_nMan muss einfach nur Spaß daran haben, neue Leute kennen zu lernen, das während der Fahrt zu sich genommene Bier auf schmutzigen Parkplatz- oder winzigen Bustoiletten wieder abzusondern, auf einem tollen Konzert wild zu tanzen, nach dem 3. Song schon schweissgebadet zu sein und laut mitzusingen, obwohl man keinen einzigen Ton trifft. Man sollte Killepitsch vertragen oder in Kauf nehmen, dass der Rückweg zum Hotel nicht ganz so schnurgerade ist wie der Hinweg. Und man sollte das Gefühl genießen können, am nächsten Morgen völlig fertig und leicht verkatert bei einem tollen Frühstück im Cafe Sonne zu sitzen, in die Runde zu gucken, sich zu fühlen als wäre man wieder Anfang Zwanzig und zu lächeln. Darüber, dass man nicht alleine so bekloppt ist, darüber, dass sich einige Leute zum Glück einfach nie ändern und darüber, dass es mal wieder einen guten Grund gab, sich in einen Reisebus zu quetschen. Ich freue mich, dabei gewesen zu sein und wie sollte es anders sein… natürlich war die ganze Aktion super anjeneeehhhmmm!

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Ein Dank an die Band, das Orga-Team und alle anderen Mitreisenden. Wir sehen uns auf der HORNY-XXXMAS-PARTY 2014 am 20.12. im Stahlwerk.

Wer (zumindest Teile) von dem sehen möchte, was ich an dem Wochenende gesehen habe, der bekommt bei dem CenterTV Beitrag über die Tour einen ganz guten Einblick.

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Rheinsteig – von Rhöndorf bis Unkel

Obwohl ich mir gestern Abend noch sicher war, dass ich heute keinen Fuß mehr auf den Rheinsteig setzen würde, war ich heute Morgen überraschend fit und bereit für das nächste Stück. Also startete ich den Tag mit einem sehr reichhaltigen und leckeren Frühstück im Hotel Weinhaus Hoff und machte mich von Rhöndorf auf den Weg Richtung Unkel.

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Los ging’s in Rhöndorf…

Meinen Wasserbeutel habe ich nur mit 2 Litern gefüllt, da ich wusste, dass mich nach ca. 4 km der Löwenburger Hof erwartet und ich dort meinen „Tank“ wieder auffüllen kann. Wozu also unnötigen Ballast den Berg rauf schleppen. Blieb nur noch den Garmin einzuschalten, den Track abzurufen und mich auf die Suche nach den Stationen meines heutigen Rheinsteig-Caches Wandertag – Rheinsteig #2 zu machen.

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… und endete in Unkel.

Gleich zu Beginn ging es bis zum Löwenburger Hof ausschließlich bergauf. Egal – da hat man sich die Kaffeepause beim Löwenburger Hof wenigstens verdient. Nach der ausgiebigen Pause (bereits nach den ersten 4 von 24 km #hihi) ging es weiter durch unheimlich schöne Waldstücke und über teilweise sehr kleine und verschlungene Wege bis über Bad Honnef. Mein Reiseführer empfahl hier, den Rheinsteig zu verlassen – aber der Cache trieb mich weiter. Zu meiner Freude direkt wieder hinauf – auf ca. 3 km Wegstrecke gab es knapp 200 Höhenmeter zu überwinden.

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Blick in die Welt vom Löwenburger Hof

Der Weg war breit und gut zu gehen. Aber auch recht langweilig. Jaja… ich gebe zu, ich war von den ersten Rheinsteig-Kilometer schon sehr verwöhnt und die lange Strecke durch den Wald bot einfach zu wenig Abwechslung.

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Es fehlte mir auf dieser Etappe völlig der Aus- und Weitblick über den Rhein. Am Vormittag wurde ich durch eine tolle Wegführung davon abgelenkt, aber ab „Gottes Auge“   plätscherte der Weg langweilig dahin. Hinzu kam, dass ich den Vortag jetzt doch in den Knochen spürte. Aber – es half kein Jammern und Wehklagen… Taxen fahren nicht auf Waldwegen. Also einen Fuß vor den anderen setzen und weiter gehen. In der Nähe vom Haanhof stand ein Anwohner parat und bot mir ein eiskaltes Glas Wasser an – herrlich. Das hat gut getan. Mein mitgeführtes Wasser war inzwischen nämlich schon lauwarm.

Kastanienallee

Kastanienallee

Weiter ging es durch eine Kastanienallee, ein Feld überqueren und dann links runter nach Unkel. Steil war es noch mal zum Schluss und… was ist das…??? Och nö – jetzt habe ich mir auch noch eine Blase gelaufen. Unter dem linken „Ringzeh“ *grmpfl.

Völlig fertig, verschwitzt und mit einem blutverschmierten frischen Mückenstich an der rechten Wade humpelte ich dem Ziel entgegen. Endstation für war heute das Pax-Gästehaus. Die Nonnen (alle halb so groß wie ich *g) begrüßten mich freundlich und ich schmiss mich aufs Bett. Ende! Fertig! Morgen ist Ruhetag! Aber echt! Das Internet teilte mir mit, dass es sogar eine Regionalexpress-Direktverbindung von Unkel zurück nach Rommerskirchen gibt. Die nehme ich.

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Bewacher von Cache GC2Z75X

Hier wieder für die Geocacher unter euch ein paar Tradis am Wegesrand (keine Gewähr auf Vollständigkeit): GC3Z5CH, GC3R76T, GC4B9A5,  GC4B9AB, GC2Z75X, GC2YR0J, GC46F88, GC4PB6Q, GC46C2Z, GC3PHWQ.

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Für die Statistik:
25,4 km
6 Stunden 41 Minuten in Bewegung
3 Stunde 41 Minuten Pause
3,8 km/h in der reinen Gehzeit
2,4 km/h inkl. Pause

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